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	<title>Vaterland</title>
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	<description>magst nie ruhig sein</description>
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		<title>Der Brief</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 13:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dk-Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lignum Vitae]]></category>

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		<description><![CDATA[Lignum Vitae: Kapitel 15

Timon, Arsinoe und die beiden Kinder in ihrem Hause an Thomas in Demask. -
Lieber Thomas, wie oft fragen Thisbe und Tavia nach dir! Wenn Du uns einmal einen Brief schreibst, dann werden wir ihn den beiden wohl immer wieder vorlesen müssen.
Einen Namen, den wirst Du natürlich vermissen, wenn Du siehst, wer Dir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #808000;">Lignum Vitae: Kapitel 15</span></strong><br />
<strong><br />
<a href="http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/uploads/2010/02/perkamentrol_transparant1.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-21328" title="perkamentrol_transparant1" src="http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/uploads/2010/02/perkamentrol_transparant1.gif" alt="" width="160" height="70" /></a>Timon, Arsinoe und die beiden Kinder in ihrem Hause an Thomas in Demask.</strong> -</p>
<p>Lieber Thomas, wie oft fragen Thisbe und Tavia nach dir! Wenn Du uns einmal einen Brief schreibst, dann werden wir ihn den beiden wohl immer wieder vorlesen müssen.<span id="more-21325"></span></p>
<p>Einen Namen, den wirst Du natürlich vermissen, wenn Du siehst, wer Dir aus Antiocheia einen Brief schickt. &#8211; Ja, es tut mir weh, wenn ich Dir dies mitteilen muß: Dein treuer Diener, der alte ‘Abed-Be‘el Schamen ist verstorben. Gleich nachdem Du aus der Stadt geflohen warst &#8211; ich meine, es wäre am übernächsten Tag gewesen &#8211; siehe, da fing ‘Abed-Be‘el Schamen an zu husten. Immer mehr setzte ihm diese Krankheit zu. Wir holten verschiedene Ärzte ins Haus, doch sie vermochten die Beschwerden nicht einmal zu lindern. Einer von ihnen, ein gewisser Aristagoras, teilte uns mit, daß es sich um eine tödliche Erkrankung handelt. Dies geschah etwa vier Wochen nach Deiner Flucht. Zu dieser Zeit begann ‘Abed-Be‘el Schamen, während heftiger Hustenanfälle Blut auszuspeien. Von da an ließen wir ihn keinen Augenblick mehr allein. Nachts wachten Arsinoe und ich abwechselnd bei ihm, tagsüber auch schon einmal die Kinder. Eines Morgens dann brach in einem gewaltigen Schwall Blut hervor &#8211; wie gut, daß unsere beiden Mädchen nicht dabei waren! &#8211; und wenige Stunden danach hat sich die Seele Deines Dieners vom Leibe gelöst. Wir haben ihn im Grabmal Deiner Eltern beisetzen lassen, weil wir gewiß waren, Du hättest es ebenso getan.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob Dich dies trösten wird, aber ich glaube, daß der wahre Herr des Himmels Deinen Diener nicht verstoßen wird. Nie habe ich ‘Abed-Be‘el Schamen fluchen gehört; hat er je auch nur ein grobes Wort gesagt?  Dir, lieber Thomas, ist er doch immerzu treu ergeben gewesen. Oder hätte er Dich je betrogen? Hat er jemals auch nur das Geringste  unterschlagen? Nein; nie: Das hast Du mir gegenüber mehrmals betont. Und als wir beide die Schule besuchten, sprachst Du da nicht fast wie von einem zweiten Vater, wenn Du ‘Abed-Be‘el Schamen erwähntest? &#8211; Mag ‘Abed-Be‘el Schamen auch den Namen eines scheußlichen Abgottes getragen haben, so hat er sich doch nicht selbst nach diesem benannt. Andere haben ihn zu einem ‘Abed, zu einem „Diener“ dieses Scheusals  machen wollen. Sie mögen Be‘el Schamen als „Herrn des Himmels“ verehrend vom unabwendbaren Schicksal jedes Sterblichen gefaselt haben. Dein Diener hat von solchen Dingen, soweit ich weiß, nie geredet. Oder hat er Dich je damit heimgesucht? &#8211; Ich glaube, er hing Dir und Deiner Familie in so großer Liebe an, daß ihm dies wichtiger war als die Verehrung irgendeines sogenannten Gottes, obwohl er den Namen des falschen Himmelsherrn sein Leben lang mit sich herumtragen mußte. Hätte er selbst die Möglichkeit gehabt zu wählen, wer weiß, welchen Namen er sich ausgesucht hätte.</p>
<p>‘Abed-Be‘el Schamen hat gewiß kein leichtes Leben gehabt. Er durfte nicht darüber entscheiden, ob er eine eigene Familie gründen wollte. Als Dein Vater ihn kaufte, war ‘Abed-Be‘el Schamen kein junger Mann mehr; außerdem brauchte Euer Haushalt nur einen Diener, nicht eine ganze Sklavenfamilie. So kam ein Zusammenleben mit Frau und Kindern für ‘Abed- Be‘el Schamen auch zu dieser Zeit nicht in Frage. Vielleicht war er traurig deswegen. Ich weiß es nicht. Ich hatte kein Recht, ihn danach zu fragen. &#8211; Doch liegt über dem letzten Lebensabschnitt ‘Abed-Be‘el Schamens, den er bei Euch verbrachte, so etwas wie ein versöhnlicher Lichtglanz, denn Ihr, die letzte Herrschaft, der er diente, ihr wurdet ihm zu seiner eigenen Familie.</p>
<p>Leider hat ‘Abed-Be‘el Schamen den Kult des wahren „Himmelsherrn“ nicht mehr kennengelernt. Ich bin mir fast sicher, daß er sich in unserer Gemeinschaft geborgen gefühlt hätte. Doch auch so wird ihm der Lohn für seine Zadijqutha  gewiß nicht vorenthalten werden.</p>
<p>Da ich nun schon von uns Christianern spreche: In Kürze findet das bedeutendste Fest des ganzen Jahres statt . Siehe, da werde ich zusammen mit den Meinen durch ein Tauchbad  in die Gemeinschaft aufgenommen. Endlich! Wie sehr sehne ich mich danach, ganz dazu zu gehören, ins Gottesvolk aufgenommen zu werden. In den letzten Wochen bis dahin lebe ich nun ganz enthaltsam, nehme auch nur noch eine einzige Mahlzeit täglich ein. &#8211; Sonst spreche ich gar nicht davon,  aber Dir will ich dies nicht verschweigen. &#8211; Du meinst vielleicht, mein lieber Thomas, dadurch würde ich auf die Dauer unzufrieden und kraftlos werden; ganz im Gegenteil! Ich fühle mich immer mehr durchglüht von der Gottesliebe.</p>
<p>Und denk Dir nur: Jeden Tag empfängt mich jetzt der Prophet Mana‘en, unser geistliches Oberhaupt. Er besucht mit mir die Synagoge zum Nachmittagsgebet, danach sprechen wir über die heiligen Schriften des Gottesvolkes. Wir lesen sie hebräisch und griechisch. Doch warum er mich in dieser Weise auszeichnet, das weiß ich gar nicht und wage auch nicht, danach zu fragen, vielleicht aus Furcht, danach nicht mehr kommen zu dürfen.</p>
<p>Mana‘en ist wie eine klare Quelle, aus der nichts als Weisheit hervorströmt; ein unvergleichlicher Mensch! Voller Sanftmut und Barmherzigkeit  gegenüber auch dem Geringsten . Wenn ich ihn täglich sehe, was für ein unverdiente Ehre wird mir da zuteil, allein mir, niemandem sonst von denen, die bald aufgenommen werden sollen.</p>
<p>Mana‘en ist einzigartig! Er lebt ehelos, und er behält kaum etwas für sich, obwohl viele Spenden ihm zu Füßen gelegt werden. Jeden Bedürftigen, der nicht gerade ein Verächter des Jeschu‘ ist, versorgt er mit allem Notwendigen; aber selbst den, der vor ihm ausspeit, würde Mana‘en kaum umkommen lassen. Er selbst ißt und trinkt äußerst bescheiden, die Nächte verbringt er häufig wachend im Gebet. Er tritt vor Gott sogar für diejenigen ein, die ihn in der Synagoge nicht zu Wort kommen lassen und ihn am liebsten ausstoßen würden . &#8211; Woher ich das alles weiß? Nein, er selbst hat es mir nicht erzählt. Von einer betagten Witwe, die für das Haus sorgt, in dem Mana‘en wohnt, habe ich es erfahren.  Nein, er hätte es mir sicherlich nicht gesagt. Wahrscheinlich hält er es auch nicht einmal für erwähnenswert.</p>
<p>Viele sind es, die zusammen mit mir und den Meinen aufgenommen werden in diesem Jahr. Doch das ist nicht erstaunlich: Wer nur einmal die Gelegenheit hatte, Mana‘en zu erleben, der wird schon dadurch zur Gemeinschaft der Christianer hingezogen. Wer aber von Jeschu‘ erfährt, der kann dem Wunsch, dazu zu gehören, kaum noch widerstehen. Ach, daß ich ihn so spät erst erkannte&#8230; &#8211; Wirklich viele sind es, die in Kürze aufgenommen werden sollen, fast einhundert. Nur noch wenige Jahre, dann wird es so viele Christianer geben, daß kaum jemand in unserer großen Stadt zu finden sein wird, der nicht von ihnen weiß. Ich selbst schäme mich, daß ich nicht früher von ihnen Notiz genommen habe. Nein, ich hatte meine Ohren verstopft. Überall um mich her wurde schon über sie gesprochen, doch immer, wenn ich dies merkte, wandte ich mich rasch ab. Ich wußte, daß die Pharisäer Gegner der Christianer sind, und ich wollte mich von allem fernhalten, was nur irgendwie meine Aufnahme in die von ihren Schriftgelehrten beherrschte Synagoge gefährden konnte. Ich wollte doch unbedingt auch wie ein Pharisäer sein. Ihre Liebe zum Gesetz Gottes zog mich so sehr an. Ich kann es nicht begreifen, daß sie Jeschu‘ ablehnen, findet die Liebe zu Gott und zu seinem Gesetz in der Lehre des Jeschu‘ doch gerade ihre Erfüllung!  Vielleicht besinnen sie sich ja noch. Ich hoffe jedenfalls darauf und bete täglich darum..</p>
<p>Die anderen Gottesfürchtigen wußten längst, wer die Christianer sind, und sie ereiferten sich über der Frage, ob man weiter die Aufnahme in die Synagoge anstreben sollte oder ob man ebenso ins Gottesvolk aufgenommen werden könnte durch die Christianer. Nur ich allein, ich habe davon gar nichts mitbekommen, das muß ich zu meiner Schande gestehen.</p>
<p>Nun will ich Dir einiges mitteilen in bezug auf das Geld, das ich Dir durch Thaimos sende: Diese zweihundert Drachmen stammen von Deinem Verwalter. Ich habe diesen Betrüger, Dein Einverständnis vorausgesetzt, entlassen. Siehe, er hatte nach dem Tod Deines Vaters begonnen, Geld zu unterschlagen. Die zweihundert Drachmen sind nur der kümmerliche Rest davon, alles, was er noch übrig behalten hatte. Den anderen Teil, es muß der sehr viel größere gewesen sein, den hat er beim Würfelspiel durchgebracht. &#8211; Ich kontrollierte die Bücher. So kam ich Deinem Verwalter auf die Schliche. Er mußte mir alles gestehen. Erst versuchte er zu leugnen und kam mit Ausflüchten; die aber ließ ich nicht gelten. So brach er endlich zusammen und gestand: Weil Du nicht nicht so sehr um Deinen Besitz gekümmert habest, fühlte er sich sicher bei seinen Betrügereien. &#8211; Ich hoffe, Du bist damit einverstanden, daß ich ihn nach der Herausgabe der zweihundert Drachmen laufen ließ. Wozu sollte ich ihn dem Richter übergeben? Es wäre ohnehin nichts mehr bei ihm zu holen gewesen. Der Richter hätte ihn sicherlich in die Sklaverei verkauft , doch hättest Du den daraus erzielten Gewinn tatsächlich annehmen wollen als Schadensersatz für einen Verlust, von dem Du bist jetzt noch nicht einmal etwas ahntest?</p>
<p>Bei uns in Antiocheia geht sonst eigentlich alles seinen gewohnten Gang. Auch blutige Verbrechen gehören leider zum Alltag. Wieder einmal ist eine Karawane davon heimgesucht worden: Lasttiere und Ladung sind verschwunden; die Kaufleute und ihre Bediensteten, der Synodiarch  und die Bewaffneten, sie alle wurden umgebracht. &#8211; Ich erwähne dies darum, weil etwas nahezu Unglaubliches dabei geschehen ist: Höre nur, diese Karawane wurde nicht überfallen, bevor sie unsere Stadt erreicht hatte! Nein, man hat ihr auf dem Weg von Antiocheia zum Hafen  aufgelauert! Auf dieser alles andere als einsamen Straße! Ich dachte, man sei dort ebenso sicher wie auf unserer großen Agora. Zahlreiche Fußgänger benutzen die Straße , Soldaten wie Zivilisten. Man trifft dort Reiter auf Pferden, Eseln und Maultieren. Die Schiffer mit ihren Lastkähnen fahren den Orontes hinauf und hinunter. Kaufleute mit Gespannen und keineswegs wenige Karawanen benutzen die am Flußufer entlangführende Straße jeden Tag. Und dort wird wiederum ein grausamer Überfall durchgeführt! Welche Dreistigkeit! Wer mag nur dahinter stecken?</p>
<p>Unsere Obrigkeit fahndet natürlich sehr intensiv nach den Räubern. Alle in Antiocheia stationierten Soldaten scheinen nichts anderes mehr zu tun, als die Umgegend der Stadt zu durchsuchen. Bisher ist jedoch, soweit ich weiß, nichts und niemand gefunden worden, der mit den Überfällen zu tun hat. &#8211; Ich denke, daß andere Statthalter vielleicht nicht so standhaft geblieben wären wie unser Korboulo. Er hat bisher nicht versucht, seinen Mißerfolg dadurch zu verschleiern, daß er irgendwelche Unschuldigen aufgreifen ließ, von ihnen unter der Folter Geständnisse erpresste, um sie dann der Öffentlichkeit als Schuldige zu präsentieren. Was wird er jedoch jetzt tun, da er als Repräsentant des Imperiums fast der Lächerlichkeit preisgegeben wird, und das in einer Situation, in der er jegliche Unterstützung braucht, droht doch ständig, Krieg auszubrechen, wegen des Streites um Armenien.</p>
<p>Es mag Dir vielleicht abwegig erscheinen, doch ich glaube, daß die Soldaten keinen Räuber finden werden außerhalb Antiocheias, weil diese irgendwo innerhalb der Stadt ihren Unterschlupf haben. &#8211; Nirgends in der Umgebung der Stadt hat man die Verbrecher aufspüren können. Alle Verstecke sind gewiß durchsucht worden, vielleicht mehrfach. Jeder, der solche Überfälle plant, mußte dies vorhersehen. Wo sollten sie sich die Räuber also verbergen? Bietet die Menschenmenge einer volkreichen Stadt, in der man nach Belieben untertauchen kann, nicht ein weit besseres Versteck als eine Höhle in den Bergen ringsum?</p>
<p>Mein lieber Thomas! Wie mag es Dir wohl ergehen seit Du Demask erreicht hast? Natürlich hat Thaimos von Eurer Reise dorthin berichtet, sobald er zurück war. Nun ist er schon wieder unterwegs, und er überbringt Dir diesen Brief. Doch kehrt Thaimos noch lange nicht nach Antiocheia zurück. Wenn Du ihm einen Brief an uns mitgeben würdest, dann würde dieser mit Thaimos einen Umweg über Alexandreia machen müssen, da Thaimos, wie ich hörte, von Demask aus dorthin reist. Vielleicht findest Du, lieber Thomas, einen Weg, auf dem uns rascher Nachricht von Dir zukommt. Wir möchten doch so gern wissen, wie es Dir in der neuen Umgebung gefällt.</p>
<p>Lebe wohl! Es grüßen Dich alle im Hause, auch unser alter Wächter Philippos und die Nachbarn aus der Straße der Goldschmiede sowie Dein Onkel Archippos und die Dame Lydia.</p>
<p> <a href='http://blog.cerebrate.ru/vc/' target='_blank' alt='VC' title='This site proudly uses Views Counter v.0.10'><img src='http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/plugins/vc/vc.gif' alt='Views Counter v.0.10' border='0' class='vc_icon' /></a> Gelesen: 2163 mal von 665 Lesern </p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Ich habe die Freiheit gewählt&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 12:03:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dk-Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wahrheit für Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rap-Musikerin Dee Ex reimt in der Gegenkultur des Internets für Deutschland und ist zum Wutobjekt der Deutschland-verrecke-Fraktion geworden. In einem Interview mit der Jungen Freiheit spricht die junge Frau über ihre Motive, Sehnsüchte und Gedanken: Über den drohenden Bürgerkrieg, die Bildung einer außerparlamentarischen friedlichen Demokratie, die unsere Volksvertreter an ihre Pflichten und unsere Rechte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rap-Musikerin Dee Ex reimt in der Gegenkultur des Internets für Deutschland und ist zum Wutobjekt der Deutschland-verrecke-Fraktion geworden. In einem Interview mit der Jungen Freiheit spricht die junge Frau über ihre Motive, Sehnsüchte und Gedanken: Über den drohenden Bürgerkrieg, die Bildung einer außerparlamentarischen friedlichen Demokratie, die unsere Volksvertreter an ihre Pflichten und unsere Rechte erinnern wird, über ihre NoHoeArmy &#8211; eine nicht korrupte Armee von Freiheitskämpfern.</p>
<p>Dee Ex in JF : &#8220;<a href="http://www.jungefreiheit.de/index.php?id=154&amp;tx_ttnews[tt_news]=85956&amp;tx_ttnews[sViewPointer]=1&amp;cHash=18383be1f5" target="_blank">Ich habe die Freiheit gewählt</a>&#8221;</p>
<p><strong>♪♫ Zeiten ändern sich! vom Volk fürs Volk ♫♪ &#8230;patriotischer Wahlkampf 2013</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/y9eG2Eo2nCk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/y9eG2Eo2nCk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p> <a href='http://blog.cerebrate.ru/vc/' target='_blank' alt='VC' title='This site proudly uses Views Counter v.0.10'><img src='http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/plugins/vc/vc.gif' alt='Views Counter v.0.10' border='0' class='vc_icon' /></a> Gelesen: 3792 mal von 997 Lesern </p>]]></content:encoded>
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		<title>Hybris</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 18:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>virOblationis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Kennzeichen des modernen Menschen besteht in seinem &#8211; vorsichtig ausgedrückt &#8211; Optimismus hinsichtlich seiner Möglichkeiten. Er meint das Weltklima steuern zu können. In letzter Zeit kam sogar die Idee auf, das eigene Geschlecht unabhängig von den Vorgaben der Natur zu bestimmen: Genderismus. Der antike Mensch hätte von Hybris gesprochen, von Anmaßung, Selbstvergötzung.
&#8220;Niemand untersteh&#8217; sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Kennzeichen des modernen Menschen besteht<a href="http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/uploads/2010/02/hybris.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-21305" src="http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/uploads/2010/02/hybris-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> in seinem &#8211; vorsichtig ausgedrückt &#8211; Optimismus hinsichtlich seiner Möglichkeiten. Er meint das Weltklima steuern zu können. In letzter Zeit kam sogar die Idee auf, das eigene Geschlecht unabhängig von den Vorgaben der Natur zu bestimmen: Genderismus. Der antike Mensch hätte von Hybris gesprochen, von Anmaßung, Selbstvergötzung.</p>
<p>&#8220;Niemand untersteh&#8217; sich großer Ding, die ihm zu tun unmöglich sind.&#8221;<span id="more-21294"></span></p>
<p>In den vers<a href="http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/uploads/2010/02/toterstern2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21310" src="http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/uploads/2010/02/toterstern2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>chiedensten Lebensbereichen wirkt sich dies aus, auch in der modernen Bauweise, die mit Vorliebe Beton und Glas verwendet, so daß die Gebäude aussehen, als wären sie von einem anderen Stern auf die Erde gefallen, von einem toten Stern.</p>
<p>Ein berühmtes Beispiel moderner Architektur liefert der 1907 gebor<a href="http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/uploads/2010/02/niemeyer.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-21309" src="http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/uploads/2010/02/niemeyer-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>ene Brasilianer <a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/niemeyer.htm">Oscar Niemeyer</a>, der Schöpfer der Hauptstadt Brasilia, vorgebliches Teil des Weltkulturerbes seit 1987. Dort errichtete er z.B. die Unterkünfte für die Ministerien ohne Rücksicht auf die natürliche Umwelt, so daß vormittags wie nachmittags die Tropensonne in die großen Fenster scheint und die Insassen des Hauses brät. Ein berüchtigstes Beispiel Niemeyer&#8217;scher Baukunst stellen auch die 500 Betonklötze Rios dar, in denen Schulen untergebracht sind. Zur Verbesserung der Kommunikation wurden die inneren Wände nicht bis zur Decke hochgezogen, so daß während des Unterrichts im gesamten Gebäude unerträglicher Lärm herrscht, da jeder Lehrer sich gegen die Geräusche von nebenan verständlich zu machen sucht.</p>
<p>Niemeyer sollte ein Freizeitbad in Potsdam errichten. Man war schon gespannt. Doch dann <a href="http://www.ostblog.de/2006/08/kein_teurer_murks_von_stararch.php">wurde doch nichts</a> daraus. Was mag Brandenburgs Hauptstadt damit alles erspart geblieben sein.</p>
<p> <a href='http://blog.cerebrate.ru/vc/' target='_blank' alt='VC' title='This site proudly uses Views Counter v.0.10'><img src='http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/plugins/vc/vc.gif' alt='Views Counter v.0.10' border='0' class='vc_icon' /></a> Gelesen: 6127 mal von 1539 Lesern </p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Lärmschutzgutachten für Schilda</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 07:54:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>virOblationis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelle Bereicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Neues aus Absurdistan]]></category>

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		<description><![CDATA[In Rendsburg wird heute eine Entscheidung bekannt gegeben: Darf der Muezzinruf erschallen oder nicht?
Nachdem dort - gegen den Willen zahlreicher Bürger &#8211; eine Moschee mit Minarett errichtet worden ist, wäre es nur konsequent, nun auch den Muezzinruf ertönen zu lassen &#8211; es sei denn, man würde an irgendeinem Punkt innerhalb oder gar vor dieser Kette [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Rendsburg wird heute eine Entscheidung bekannt gegeben: Darf der Muezzinruf erschallen oder nicht?</p>
<p>Nachdem dort <a href="http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/uploads/2010/02/rdmoschee.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-21277" src="http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/uploads/2010/02/rdmoschee.jpg" alt="" width="180" height="270" /></a>- gegen den Willen zahlreicher Bürger &#8211; eine <a href="http://www.kn-online.de/lokales/rendsburg_eckernfoerde/117122-Rendsburger-Moschee-Ruf-des-Muezzin-fuer-Peter-Harry-Carstensen.html">Moschee mit Minarett </a>errichtet worden ist, wäre es nur konsequent, nun auch den Muezzinruf ertönen zu lassen &#8211; es sei denn, man würde an irgendeinem Punkt innerhalb oder gar vor dieser Kette von Ereignissen ein &#8220;nein&#8221; setzen, wie in der Schweiz jüngst geschehen.</p>
<p>Was für eine Botschaft transportiert der Ruf des Muezzin? Er soll zumindest die Mohammedaner zum Gebet versammeln. Sehen wir einmal davon ab, was dies impliziert, so läßt sich der Ruf &#8211; oberflächlich betrachtet &#8211; mit dem Glockengeläut vergleichen. Ja, und dieses wurde schon früh in den von Mohammedanern eroberten Staaten verboten, ebenso wie die Errichtung neuer Kirche oder die Restaurierung beschädigter.<span id="more-21274"></span></p>
<p>Was hat man aber in Rendsburg für einen Maßstab angelegt, um über Zulassung oder das Verbot des Muezzinrufes zu entscheiden? Ein Lärmschutzgutachten wurde erstellt. Nun, wenn der Ruf keine Lärmbelästigung darstellt, wird er wohl genehmigt.</p>
<p>Wie sinnvoll ist ein solcher Maßstab zur Entscheidung?</p>
<p>Der Ruf des Muezzin wird von der Qualität der durch ihn verursachten Schallwellen begutachtet. Ebenso könnte man ein Gemälde von der Farbe her beurteilen, aus der es besteht, oder das in Klassenzimmern so energisch angefochtene Kruzifix von dem dazu verwendeten Material, um dem entsprechend  fragen: Darf ein Stück Holz an der Wand hängen, oder verstößt dies gegen das Baurecht?</p>
<p>Um 15 Uhr wird die Öffentlichkeit heute erfahren, wie man in Rendsburg entschieden hat. Dann nämlich wird der Bürgermeister dies auf einer Pressekonferenz bekanntgeben.</p>
<p> <a href='http://blog.cerebrate.ru/vc/' target='_blank' alt='VC' title='This site proudly uses Views Counter v.0.10'><img src='http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/plugins/vc/vc.gif' alt='Views Counter v.0.10' border='0' class='vc_icon' /></a> Gelesen: 10283 mal von 2333 Lesern </p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Auszeit</title>
		<link>http://www.deutschland-kontrovers.net/?p=21261</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 13:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mache es kurz und knapp. Aktuell sehe ich keinen Sinn mehr im Bloggen &#8211; außerdem bin ich sowieso gerade im Umzugsstress und habe damit eine Menge um die Ohren.
Was mir wichtig war [Innenpolitik, Außenpolitik, EU, Strategien, Wahlen etc.] habe ich gebloggt, tiefschürfende neue Erkenntnisse sind ergo nicht in Sicht.
Ich gönne mir eine Auszeit. Das Blog [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mache es kurz und knapp. Aktuell sehe ich keinen Sinn mehr im Bloggen &#8211; außerdem bin ich sowieso gerade im Umzugsstress und habe damit eine Menge um die Ohren.</p>
<p>Was mir wichtig war [Innenpolitik, Außenpolitik, EU, Strategien, Wahlen etc.] habe ich gebloggt, tiefschürfende neue Erkenntnisse sind ergo nicht in Sicht.</p>
<p>Ich gönne mir eine Auszeit. Das Blog bleibt so, wie es ist. Gastbeiträge veröffentliche ich und VirOblationis hat als Mitautor sowieso einen eigenen Zugang &#8211; schauen Sie ergo ab und zu rein. Ihnen allen noch viel Spaß und halten Sie die Ohren steif.</p>
<p>Judith</p>
<p> <a href='http://blog.cerebrate.ru/vc/' target='_blank' alt='VC' title='This site proudly uses Views Counter v.0.10'><img src='http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/plugins/vc/vc.gif' alt='Views Counter v.0.10' border='0' class='vc_icon' /></a> Gelesen: 11306 mal von 2591 Lesern </p>]]></content:encoded>
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		<title>Dietzenbach: Ein Hauch von Banlieues</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 05:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelle Bereicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[falls Sie gleichzeitig einen Hauch von London und den französischen Banlieues verspüren wollen, so machen Sie sich  auf den Weg nach Dietzenbach.
„Wenn man in Dietzenbach mit der S-Bahn unterwegs ist, kommt fast so etwas wie ein ‚Londoner Gefühl’ auf. Natürlich ist die Größenordnung nicht vergleichbar, aber die bunte Mischung der Menschen. So viele unterschiedliche Hautfarben, Kulturen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>falls Sie gleichzeitig einen Hauch von London und den französischen Banlieues verspüren wollen, so machen Sie sich  auf den Weg nach Dietzenbach.</p>
<blockquote><p>„Wenn man in Dietzenbach mit der S-Bahn unterwegs ist, kommt fast so etwas wie ein ‚Londoner Gefühl’ auf. Natürlich ist die Größenordnung nicht vergleichbar, aber die bunte Mischung der Menschen. So viele unterschiedliche Hautfarben, Kulturen und Sprachen: Das ist für eine Stadt mit 35.000 Einwohnern schon außergewöhnlich. Zugleich erinnert die Situation im östlichen Spessartviertel an die Strukturen in den Banlieues, den französischen Trabantensiedlungen am Rande der Metropolen. Deshalb sollte man die Erfahrungen unserer westlichen Nachbarn beim Anpacken der dortigen Probleme berücksichtigen.“ So klangen fünf bemerkenswerte Kernsätze eines Vortrags, zu Protokoll gegeben im Bürgerhaus der Kreisstadt von Professor Dr. Friedrich Heckmann. Der Soziologe, Leiter des „Europäischen Forums für Migrationsstudien“ (efms), eines unter dem Dach der Bamberger Universität angesiedelten Instituts, referierte Ende vergangener Woche vor den Fachausschüssen des Kommunalparlaments. Seine Ausführungen waren gleichbedeutend mit Werbung in eigener Sache, denn das efms schickt sich an, in den Jahren 2010/2011 ein „Integrationskonzept für Dietzenbach“ zu erarbeiten. Veranschlagte Kosten: rund 43.000 Euro.</p></blockquote>
<p>Die Zuwanderungsindustrie wie sie leibt und lebt.</p>
<p> <a href='http://blog.cerebrate.ru/vc/' target='_blank' alt='VC' title='This site proudly uses Views Counter v.0.10'><img src='http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/plugins/vc/vc.gif' alt='Views Counter v.0.10' border='0' class='vc_icon' /></a> Gelesen: 11874 mal von 2693 Lesern </p>]]></content:encoded>
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		<title>Deutsche Staatsräson</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 16:14:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dk-Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik/Politiker]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsräson]]></category>

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		<description><![CDATA[Autor: Oliver
Deutsche Staatsräson lautet  die ominöse Formel, die Merkel und ihre Kader  gerne bemühen, wenn es um die EU oder Israel geht. Das klingt bedeutungs- und geheimnisvoll und so richtig weiß wohl keiner von uns, was diese &#8220;Deutsche Staatsräson&#8221; ist und was sie so alles an Instrumenten beinhaltet.  Und wer bestimmt überhaupt was Deutsche Staatsräson ist? Und: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Autor: Oliver</strong></p>
<p><a href="http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/uploads/2010/01/AMAmtseid.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-21239" title="AMAmtseid" src="http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/uploads/2010/01/AMAmtseid.jpg" alt="" width="144" height="173" /></a>Deutsche Staatsräson lautet  die ominöse Formel, die Merkel und ihre Kader  gerne bemühen, wenn es um die EU oder Israel geht. Das klingt bedeutungs- und geheimnisvoll und so richtig weiß wohl keiner von uns, was diese &#8220;Deutsche Staatsräson&#8221; ist und was sie so alles an Instrumenten beinhaltet.  Und wer bestimmt überhaupt was Deutsche Staatsräson ist? Und: Darf überhaupt etwas anderes als Deutschland Deutsche Staatsräson sein?  Der  Amtseid deutscher Minister bezieht sich ja ausschließlich auf Deutschland und das deutsche Volk.</p>
<blockquote><p>Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.</p></blockquote>
<p>Ist diese ominöse Deutsche Staatsräson dem Amtseid übergeordnet? Gleichgestellt? Identisch? Fragen über Fragen&#8230;</p>
<p> <a href='http://blog.cerebrate.ru/vc/' target='_blank' alt='VC' title='This site proudly uses Views Counter v.0.10'><img src='http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/plugins/vc/vc.gif' alt='Views Counter v.0.10' border='0' class='vc_icon' /></a> Gelesen: 13039 mal von 2899 Lesern </p>]]></content:encoded>
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		<title>Das alte Syrien</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 12:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dk-Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lignum Vitae]]></category>

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		<description><![CDATA[Lignum Vitae: Kapitel 14
Dionysia und Dionysios
Thomas lag wie gewöhnlich auf seinem Bett. Eine Stunde zuvor war er erwacht, hatte sich gewaschen und bekleidet. Danach fühlte er sich so erschöpft, daß er meinte, unbedingt ausruhen zu müssen. Nun hing er wieder einmal seinen Gedanken nach. Da bewegte sich der Türvorhang zur Seite. Ein Ellenbogen wurde sichtbar, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #808000;">Lignum Vitae: Kapitel 14</span></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/uploads/2010/01/DasalteSyrien.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-21228" title="DasalteSyrien" src="http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/uploads/2010/01/DasalteSyrien-300x229.jpg" alt="" width="210" height="160" /></a>Dionysia und Dionysios</strong></p>
<p>Thomas lag wie gewöhnlich auf seinem Bett. Eine Stunde zuvor war er erwacht, hatte sich gewaschen und bekleidet. Danach fühlte er sich so erschöpft, daß er meinte, unbedingt ausruhen zu müssen. Nun hing er wieder einmal seinen Gedanken nach. Da bewegte sich der Türvorhang zur Seite. Ein Ellenbogen wurde sichtbar, darauf die gesamte linke Seite eines Mädchens vom Kopf bis zum Fuß. Ein Servierbrett, auf dem eine Schüssel und ein Krug standen, führte sie vorsichtig durch den von ihrer Gestalt offen gehaltenen Spalt zwischen Türpfosten und Vorhang hindurch. Dann stand sie im Zimmer und sagte: „Dein Frühstück, Herr.“<span id="more-21223"></span></p>
<p>„Nenn‘ mich nicht ,Herr‘, Dionysia! Das ist im Preis nicht inbegriffen.“</p>
<p>„Ja, &#8230;“</p>
<p>„Schon gut. Stell‘s bitte auf den Tisch!“</p>
<p>Dionysia tat, wie Thomas sie geheißen hatte. Dann sagte sie mit leiser Stimme: „Da ist eine Nachricht für dich.“</p>
<p>„Nun gut, laß hören! Wie lautet sie?“ Thomas richtete sich auf.</p>
<p>„Der Thaimos, mit dem du hierher gekommen bist, der ist wieder einmal in der Stadt. Wenn du ihn sehen möchtest, dann begleite meinen Bruder morgen auf seinem Weg in die Stadt.“</p>
<p>„Oh danke, Dionysia!“ Thomas stand auf. „Das ist ja richtig gut zu hören. Weißt du, Dionysia, wenn man eine Reise zusammen unternommen hat, so wie Thaimos und ich, da wächst man ein Stück weit zusammen &#8211; gleich, ob man sich mag oder nicht. Ach, das ist schön, Thaimos wiederzusehen. Ja, da werde ich deinen Bruder gern begleiten. Richte ihm das bitte aus!“</p>
<p>„Das werde ich tun“, antwortete Dionysia sich verneigend.</p>
<p>„Dionysia, schau auf! Du ähnelst dann einer erblühenden Rose.“ Thomas lachte fröhlich auf, zum ersten Mal seit seiner Ankunft auf dem Landgut vor den Toren von Damaskos.</p>
<p>Dionysia erötete und zog sich rasch zurück.</p>
<p>                                                                     ***</p>
<p>„Die Reise mit Thaimos war schon ein Erlebnis“, sagte Thomas zu Dionysios eben, als sie die freie Ebene vor der Stadt erreicht hatten.</p>
<p>„Ich habe auch einmal eine Reise gemacht. Es war auch ein Erlebnis besonderer Art, doch erinnere ich mich nicht gern daran.“</p>
<p>Thomas sah den neben ihm gehenden Dionysios fragend an. Der fuhr ernst vor sich hinblickend fort: „Die ersten Lebensjahre habe ich Ba‘al Biq‘ah  verbracht. Dort wurden Dionysia und ich geboren. Dann hat man uns von unserer Mutter getrennt und an einen Sklavenhändler verkauft &#8211; Dionysia war gerade erst entwöhnt. So kamen wir hierher ins demaskenische Land. Ja, das war unsere Reise.“</p>
<p>Thomas wußte nicht recht, was er dazu sagen sollte. So schwieg er eine Weile. Dann fragte er unsicher: „Und Thaimos werde ich erst nach der Mittagszeit sehen können?“</p>
<p>„Ja. Vorher hat er eine Besprechung mit Hananjah.“ Dionysios sprach nun wieder in solch unbeschwertem Tonfall, als habe er vergessen, daß er eben noch von seinen schlimmen Kindheitserlebnissen erzählt hatte. „Ich hörte, daß es dabei um einen besonderen Auftrag für Thaimos geht.“</p>
<p>„Aha.“ Thomas war erleichtert, daß Dionysios nicht mehr von den bitteren Erfahrungen seiner Kindheit sprach. „Was meinst du: Wollen wir gemeinsam essen, bis Thaimos Zeit für mich hat? Ich lade dich ein.“</p>
<p>„Das nehme ich dankend an. Wir könnten zu Helix gehen. Das Gasthaus ist schlicht, die Speisen aber keineswegs minderwertig.“</p>
<p>„Abgemacht.“</p>
<p>„Helix‘ Gasthaus liegt nahe dem Tempel des Be‘el im Nordwesten der Stadt. Ich gehöre zwar nicht zu seinen Verehrern, wie du dir denken kannst, aber der Tempel ist doch immerhin ein imposanter Bau.“</p>
<p>„Ja, schauen wir ihn vorher an! &#8211; Wo ist denn übrigens eure Agora?“</p>
<p>„Im Nordosten. Willst du ihr einen Besuch abstatten?“</p>
<p>„Warum nicht?“</p>
<p>„Mit der Hauptstadt können wir sicherlich nicht konkurrieren. Unsere Agora wird dir recht klein vorkommen.“</p>
<p>„Das macht doch nichts. Ich sehe sie mir gern einmal an. Dort nehmen wir eine Erfrischung zu uns. Und danach schlendern wir zum Tempel des Be‘el und essen dann bei diesem Helix zu Mittag.“</p>
<p><strong><br />
Familienbande</strong></p>
<p>Thomas hatte an einem Stand ein Schale Datteln gekauft. Während sie die von Säulenhallen flankierte Straße zwischen Agora und Tempel des Be‘el hinuntergingen, aßen Thomas  und Dionysios davon. Die Kerne spuckten sie nach links und rechts.</p>
<p>„Also, ich fand es gar nicht so uninteressant auf eurer Agora. Sicher, sie ist nicht so groß wie unsere und auch schon recht alt. Aber wie dieser Mann vorhin mir erzählte, daß der judäische König, der hier irgendwo regiert , also daß der ein Verhältnis mit seiner Schwester Berenike hat  &#8211; ich muß schon sagen&#8230; Also, bei Königen mag das ja sonst gang und gäbe sein, aber bei einem Judäer? Ich muß schon sagen&#8230;“ Thomas wedelte mit der rechten Hand, als habe er sie sich gerade verbrannt.</p>
<p>„Ja, dieser Mann war sicherlich froh, daß er einen Fremden fand, der die Geschichte noch nicht kannte“, entgegnete Dionysios süffisant. „Doch er hat nur einen Teil davon erzählt. Vielleicht wußte er auch nicht mehr.“</p>
<p>„Wieso? Was ist denn da noch?“, fragte Thomas und verschluckte fast einen Dattelkern.</p>
<p>„Eine ganze Menge.“ Dionysios holte tief Luft und fuhr dann fort: „Da gab es noch eine dritte Person.“</p>
<p>„Eine Dreiecksgeschichte?“</p>
<p>„Vielleicht wäre es sogar auch dazu gekommen, aber Berenike hat solches zu verhindern gewußt. Sie hat dafür gesorgt, daß ihre zehn Jahre jüngere Schwester, Drusilla, aus dem Haus kommt . &#8211; Gib mir bitte noch eine Dattel!“</p>
<p>„Ja, hier! Nimm doch!“ Thomas hielt Dionysios die Tonschale hin, er wollte ihm diese überlassen.</p>
<p>„Nein, nur eine einzige.“ Dionysios entnahm der Schale mit Daumen und Zeigefinger eine Dattel. „Danke. &#8211; Drusilla ist sehr schön, sagt man. So wird Berenike befürchtet haben, daß Drusilla sich ihren Bruder allzu geneigt macht.“</p>
<p>„Und dann?“</p>
<p>„Dann hat Berenike dafür gesorgt, daß Drusilla den arabischen König von Homs  heiratete. So war die Konkurrenz aus dem Haus.“</p>
<p>„Meine Güte!“ Thomas schüttelte den Kopf und dachte eine Weile über das Gehörte nach. Dann sah er die Straße in einiger Entfernung an einem geschlossenen Tor enden. „Ist dort der Tempel?“, fragte er Dionysios.</p>
<p>„Genau. Heute ist das große Osttor nicht geöffnet. Wir müssen noch ein Stück um das Heiligtum herumgehen zum Nebeneingang. &#8211; Die Geschichte ist übrigens noch nicht zu Ende.“</p>
<p>„Noch immer nicht? Was kam denn nun noch?“</p>
<p>„Drusilla hat den braven ‘Aziz von Homs nicht nur geheiratet; ihr Bruder, Agrippa, hat ihn sogar dazu gebracht, sich beschneiden zu lassen .“</p>
<p>„Er ist ihretwegen Judäer geworden?“</p>
<p>„Richtig.“</p>
<p>„Und ich dachte immer, die Araber und die Judäer mögen einander nicht.“</p>
<p>„Das ist viel zu pauschal geurteilt. &#8211; Noch eine Dattel, bitte. Danke.“ Dionysios kaute und spie dann den Kern aus. „Du könntest z.B. sagen: Die Judäer und die arabischen Nabataier sind durch uralte Feindschaft entzweit . Das wäre schon zutreffender. Schaust du dir aber unser Demask näher an, so findest du, daß beide Volksgruppen hier sehr gut miteinander auskommen . Auch in Homs gibt es fast freundschaftliche Beziehungen zwischen den dortigen Arabern und den Judäern.“</p>
<p>„Und Drusillas Ehe ist sozusagen eine Besiegelung dieser guten Beziehungen.“</p>
<p>„Das hätte sie sein können, sie ist es aber nicht.“</p>
<p>„Warum?“</p>
<p>„Weil Drusilla ihren ‘Aziz schon sehr bald nach der Eheschließung wieder verlassen hat. Sie hatte nämlich erfahren, daß Phelix, der damals gerade neue Prokurator Judaias, ein Auge auf sie geworfen hatte. Dann hat sie eben den geheiratet . Da saß König ‘Aziz nun allein auf dem Thron mit seiner Beschneidung; naja, so lange nun auch wieder nicht: im Jahr darauf ist er nämlich gestorben .“</p>
<p>„Und Berenike? War sie nun glücklich mit ihrem Bruder?“</p>
<p>„Mit Agrippa. Ja, eine Zeit lang. Dann sprach man in der Öffentlichkeit zu laut von dem Verhältnis der beiden zueinander. So heiratete Berenike kurzerhand den König Polemon von Kilikien, der sich ihretwegen beschneiden ließ. Aber sobald sich die Wogen wieder ein wenig geglättet hatten, ließ sie diesen Neu-Judäer sitzen wie Drusilla den ihrigen, und dann kehrte Berenike zurück zu ihrem Bruder Agrippa.“</p>
<p>„Ist sie immer noch bei ihm?“</p>
<p>„Das ist sie. Nur Drusilla ist aus dem Spiel: Als ihr Mann abgewirtschaftet hatte und im Amt des Prokurators abgelöst wurde, folgte sie ihm nach Italia . Kaum war Drusilla fort, da konnte Berenike gar nicht schnell genug mit Agrippa nach Caesarea reisen, um sich den neuen Prokurator anzusehen .“</p>
<p>„Den Phestos, nicht wahr?“</p>
<p>„Genau den. Aber der scheint sich aus solchen Geschichten herauszuhalten. Jedenfalls ist Berenike noch immer mit ihrem Agrippa zusammen . &#8211; So, wir sind angekommen.“ Dionysios wies auf das verschlossene, bronzene Tor in der hohen Mauer vor ihnen. „Dahinter liegt der Tempel. Umgeben ist er von einem Hof, den die Mauer hier begrenzt. &#8211; Diesem Weg müssen wir jetzt folgen.“ Dionysios wies mit seiner Hand nach links. Dort führte eine schmale Gasse an der Mauer des Heiligtums entlang.</p>
<p>Bald kamen Dionysios und Thomas zu einer kleinen, offen stehenden Pforte. Durch sie hindurch gelangten sie in einen sehr weiten Hof , in dessen Zentrum sich ein massiges Tempelgebäude erhob. Nur wenige Händler hatten auf der freien Fläche Stände aufgeschlagen, um Opferwaren anzubieten, denn an diesem gewöhnlichen Tage kamen nicht viele Verehrer.</p>
<p><strong>Der Tempel des Be‘el<br />
</strong></p>
<p>Thomas blieb vor Staunen stehen: „Dieser Platz ist ja viel größer als die Agora! Wie kann das sein? Ein einziger Tempel beansprucht mehr Platz für sich als die gesamte Bürgerschaft für ihre Bedürfnisse zur Verfügung hat!“</p>
<p>„Wir sind hier nicht in Obersyrien, wo es so viele Griechen gibt . Hier, bei uns, erlebst du ein Syrien wie es früher gewesen ist, bevor die Griechen ins Land einfielen.“</p>
<p>„Sag nicht ,einfielen‘! Timon, mein bester Freund, ist ein Grieche, und er ist keineswegs in dieses Land eingefallen, sondern darin geboren wie ich.“</p>
<p>„Ich mein‘s nicht bös. Ich meine nur, daß du bei uns ein noch weitgehend ursprüngliches und unverfälschtes Syrien vorfindest.“</p>
<p>Thomas gefielen auch diese Worte nicht, doch entgegnete er nichts. Er besah erst das erdbraun bemalte Dach des Tempelgebäudes und senkte den Blick dann herab auf das hohe und an Umfang mehr als beträchtliche Bauwerk darunter, vor dem im Osten ein mächtiger Altar stand. Darauf brannte jetzt aber kein Feuer; kein Priester war darauf zu entdecken.</p>
<p>„Ich empfinde dieses Bauwerk als ein wenig monströs“, sagte Thomas nach einer Weile zu Dionysios. „Er ist nicht nur wuchtig, er erscheint mir trotz seiner Größe schwer, überaus massiv trotz dieser schlanken, blutroten Säulen rings um das Tempelgebäude. Sie wirken wie bloße Fassade, hinter der sich etwas Finsteres, ja Furchtbares verbergen will, ohne daß ihm dies wirklich gelingt. &#8211; Weißt du ‘was? Laß uns zu Helix gehen!“</p>
<p>„Du hast schon genug gesehen?“</p>
<p>„Ja, ich denke schon. Ja. Laß uns gehen.“</p>
<p><strong>Bei Helix</strong></p>
<p>Bald hatten Dionysios und Thomas Helix‘ Gasthaus erreicht. Schon an der Tür begrüßte sie der Wirt, ein korpulenter Mann, der sein stark geöltes Haar in den Nacken gekämmt trug.</p>
<p>„Bitte einzutreten die Herren! Einen Tisch für zwei Personen?“, fragte er ein wenig übertrieben freundlich.</p>
<p>„Ja, bitte“, antwortete Thomas. Ihm fiel auf, daß nur Stühle und gar keine Speisesofas in der Gaststube standen.</p>
<p>Thomas und Dionysios wählten einen Tisch am Fenster. Außer ihnen saßen nur wenige weitere Gäste im Raum.</p>
<p>Dionysios bestellte einen Eintopf mit Salzfleisch, während Thomas Helix fragte: „Hier fließt der Chrysorrhoas. Er ist gewiß voller Fische. Was hast du davon anzubieten?“</p>
<p>„Du bist nicht von hier, Herr?“</p>
<p>„Woher weißt du?“ Thomas war erstaunt. „Essen die Einheimischen etwa keinen Fisch?“</p>
<p>„In der Tat. So ist es.“ Dionysios wies mit der Hand in Richtung Be‘el-Tempel. „Fische sind der ‘Atar‘atah  heilig; sie nimmt auch bisweilen deren Gestalt an.“</p>
<p>„Nein, Fische würden wir nie essen. Darum biete ich sie auch nicht an“, erklärte Helix. „Vielleicht wünscht der fremde Herr ebenfalls Salzfleisch?“</p>
<p>„Was gibt es sonst noch?“, wollte Thomas wissen.</p>
<p>„Nicht viel“, räumte der Wirt ein, und er klang dabei fast ein wenig verärgert. „Du siehst ja selbst: Es sind alltags nicht viele Gäste hier“, sagte er dann leise; darauf wieder ein wenig lauter: „Du könntest Pfannkuchen aus Weizenmehl bekommen. Wäre das nach deinem Geschmack?“</p>
<p>„Aufgerollt und mit Honig?“</p>
<p>„Wenn du willst, auch mit in Honig eingelegtem Obst.“</p>
<p>„Klingt gut.“</p>
<p>„Wieviele willst du?“</p>
<p>„Bring mir fünf Stück!“</p>
<p>„Sehr wohl der Herr! &#8211; Und zu trinken?“</p>
<p>Thomas schaute Dionysios an. „Vielleicht einen nicht zu süßen Rotwein?“</p>
<p>„Würde auch mir zusagen.“</p>
<p>„Also, Helix, du hast es gehört: Rotwein, Wasser, Mischgefäß und Becher!“</p>
<p>Helix nahm die Bestellung entgegen und begab sich in die Küche.</p>
<p>Als sie ihren Wein vor sich stehen hatten und noch auf das Essen warteten, kam Thomas auf Thaimos zu sprechen.</p>
<p>„Ich glaube, du weißt mehr von Thaimos als ich, obwohl ich doch mit ihm durch halb Syrien gereist bin.“ Thomas kostete den Wein. „Hm, nicht schlecht. Ob er aus dieser Gegend hier stammt?“</p>
<p>Dionysios murmelte einige Worte und nahm ebenfalls einen ersten Schluck. „Ich denke schon“, entgegnete er. „Er wird wohl von hier sein. &#8211; Von Thaimos sprachst du eben. Ja, ich habe schon einiges gehört. Er ist als Bote der Gemeinschaft ,des Weges‘ in Antiocheia tätig. So kommt er auch öfter hierher zu uns.“</p>
<p>„Ich frage mich, warum ein so einfacher Mensch als Bote ausgewählt wird.“</p>
<p>Dionysios blickte Thomas an.</p>
<p>Der fuhr fort: „Nun ich meine, Thaimos fegt in Antiocheia Tierdreck zusammen. Durch diese Tätigkeit zeichnet er sich doch wohl vor anderen in keiner Weise aus.“</p>
<p>„Keiner sonst hat so viel Erfahrung im Reisen wie er.“</p>
<p>„Und wie kommt er zu seinen Erfahrungen bei dieser Art von Tätigkeit?“</p>
<p>„Oh, Thaimos war früher ein wohlhabender Kaufmann. Er handelte mit Elektron . Er ist weit herumgekommen in der Welt. Aber irgendwann ließ er sich in Antiocheia nieder, schenkte seinen gesamten Besitz ,dem Weg‘, und seitdem lebt er davon, Tierdung zu sammeln.“</p>
<p>„Das verstehe ich nicht.“</p>
<p>„Frag ihn selbst danach! Vielleicht wird er‘s dir erklären. Darüber weiß ich nämlich auch nichts weiter.“</p>
<p>                                                                     ***</p>
<p>Nach ihrer Mahlzeit brachen Dionysios und Thomas auf zum Hause des Hananjah. Dieses stand ebenso an der „Geraden Straße“ wie das des Saidu bar Kalbu. Dionysios zeigte Thomas den Weg, den der als Ortsfremder nicht kannte.</p>
<p>Thomas freute sich schon darauf, Thaimos wiederzusehen. Es waren erst wenige Wochen vergangen seit ihrer Reise durch einen beträchtlichen Teil Syriens. „Eigentlich ist er mir stets ein guter Kamerad gewesen“, dachte Thomas. „Gewiß, Thaimos war mir nicht von vornherein sympathisch. Aber wie er mich vor dem bissigen Kamelbullen gerettet hat, das war doch großartig. Das will und werde ich ihm nicht vergessen.“ Jetzt, im Nachherein, begann sich die Erinnerung an die Reise zu verklären. „Meine erste Reise, wenn ich einmal absehe von dem Ausflug nach Alexandreia in Kilikien , den ich noch mit meinen Eltern unternahm. Trotz aller Strapazen und Gefahren; irgendwie war diese Reise durch Syrien auch schön: die grünen Ölbaumhaine und schneebedeckten Berggipfel, die nächtlichen Lagerfeuer in der Steppe, die Fluten des Orontes.“</p>
<p>„Jetzt kommen wir gleich an der Residenz des nabataiischen Ethnarchen vorbei.“</p>
<p>„Ach, dieser&#8230; Du hast schon öfter seinen Namen genannt.“</p>
<p>„Saidu bar Kalbu. Ein prächtiges Gebäude, dort auf der rechten Seite.“ Dionysios wies nach vorn, auf eine Stelle, an der die Säulenhalle am Rande der Hauptstraße zugleich als Vordach eines Hauses diente. „Nanu, was ist das?“</p>
<p>Thomas schaute zu der Stelle vor ihnen, die Dionysios‘ Hand bezeichnet hatte. Da bemerkte er eine kleinere Menschenansammlung, gerade dort, wo sich das Haus des Ethnarchen befinden mußte. „Da scheint irgend‘was los zu sein, direkt bei diesem Saidu.“</p>
<p>„Du hast recht.“</p>
<p>Thomas war neugierig geworden und beschleunigte seine Schritte. Dionysios folgte ihm. Schon bald waren sie dort angekommen, wo ein paar Dutzend Zuschauer einen Kreis um zwei miteinander streitende Männer bildeten. Die zerrten einander gegenseitig am Gewand.</p>
<p>„Komm mit! Komm mit, sage ich dir! Saidu bar Kalbu wird mir Recht verschaffen“, schrie der eine den andern an.</p>
<p>„Oh ja, ich komme mit. Ich komme gern. Laß uns nur zum ihm gehen! Du wirst ja sehen, was du davon hast, Be‘el debaba !“, antwortete lautstark der andere.</p>
<p>Mit solchen Worten zogen sie sich gegenseitig Schritt für Schritt vorwärts  und hatten nun fast den Eingang eines Stadthauses mit reich dekorierter Fassade erreicht.</p>
<p>„Du Betrüger! Ein Betrüger bist du, und schon dein Vater war ein Betrüger! Immer legt ihr oben in den Korb das gute Obst und darunter lauter schlechtes!“</p>
<p>„Ich schwöre bei dem Licht meiner Augen und bei Schemscha , dem Licht des Himmels, daß ich nur erstklassige Ware verkaufe. Du aber, du willst mich verleumden! Kein Wunder: Auch dein Vater war ja nichts als ein stinkender Straßenköter, der jeden Vorübergehenden ankläffen mußte!“</p>
<p>„Du schwörst? Du schwörst?  Ja, bei den Dämonen, die Krankheit und Tod über den Menschen bringen. Denn niemand sonst steht auf deiner Seite!“</p>
<p>Thomas stieß den neben ihm stehenden Dionysios mit dem Ellenbogen in die Seite. „Doch gar nicht so langweilig, euer Demask.“</p>
<p>Während er noch sprach, öffnete sich das schwere, hölzerne Tor des Gebäudes, das Dionysios als Residenz des nabataiischen Ethnarchen bezeichnet hatte. Ein mit einer Keule bewaffneter Wächter trat heraus. Er herrschte die Streitenden an: „Fort mit euch! Wagt es nicht, die Ruhe meines Herrn Saidu zu stören!“</p>
<p>„Aber ich habe Klage vorzubringen gegen diesen Menschen da!“, zeterte der eine.</p>
<p>„Ja, Saidu soll mir Recht verschaffen!“, fiel der andere ein.</p>
<p>„Was hat Saidu mit euch zu schaffen? Wendet euch an eure Richter! &#8211; Fort mit euch!“, fuhr sie der Wächter an. „Ich sage es nur noch dieses eine Mal!“, setzte er drohend hinzu.</p>
<p>„Bis Gerichtstag ist, ist die ganze Ware verdorben, und ich kann nichts mehr beweisen“, wagte der einzuwenden, der den anderen als Betrüger beschimpft hatte.</p>
<p>Der Wächter entgegnete nichts. Er hob die Keule und ging langsam, aber festen Schrittes auf die beiden Männer zu. Die ließen einander endlich los und zogen sich zurück. Thomas und Dionysios sahen ihnen nach, bis sie in der nächsten einmündenden Straße verschwunden waren. Dann setzten sie ihren Weg zum Hause des Hananjah fort, indem sie sich über das eben Erlebte unterhielten.</p>
<p>Die Leute, die sich vor dem Haus des nabataiischen Ethnarchen versammelt hatten, begannen sich zu zerstreuen. Manche sprachen noch angeregt miteinander. Andere lachten laut. Zwei Männer in Reisemänteln wandten sich zum Eingang des Hauses. Ein dritter stand regungslos da und starrte vor sich hin.</p>
<p>„Nun komm, Andronikos“, rief ihm einer der beiden zu. „Komm schon!“</p>
<p>Doch der so Angesprochene rührte sich nicht.</p>
<p>„Was ist denn mit dir?“, fragte ihn der, der ihn soeben „Andronikos“ genannt hatte. Als er keine Antwort bekam, sagte er: „Diodoros, sieh ‘mal nach ihm!“</p>
<p>Bevor dieser der Aufforderung nachkommen konnte, war aus Andronikos‘ Kehle ein trockenes Krächzen zu vernehmen.</p>
<p>Dann war Diodoros bei Andronikos und legte ihm die Hand auf die Schulter: „Was ist denn los?“, fragte er.</p>
<p>Nachdem er einige unverständliche Laute von sich gegeben hatte, brachte Andronikos mühsam die Worte hervor: „&#8230;der Spion.“</p>
<p>                                                                     ***</p>
<p>Thaimos erwartete Thomas bereits in einem Zimmer, das ihm im Hause des Hananjah für die Zeit seines Aufenthaltes in Damaskos zur Verfügung gestellt worden war.</p>
<p>„Schön, dich wiederzusehen!“, begrüßte er Thomas.</p>
<p>„Ja, ich freue mich auch“, antwortete der.</p>
<p>Beide setzten sich an einen Tisch. Thaimos füllte zwei Becher mit stark verdünntem Wein. Einen setzte er Thomas vor, den anderen sich selbst. Dann fragte er: „Hast du dich schon ein wenig eingelebt im Damaskener Land?“</p>
<p>„Äh,&#8230; nicht so recht.“ Thomas zögerte mit seiner Antwort. Dann sagte er: „Im Grunde genommen überhaupt nicht. Hier werde ich mich auch nie einleben. Ach, ich weiß auch nicht, was mit mir los ist. &#8211; Und was führt dich hierher, Thaimos?“</p>
<p>„Nun, vor allem bin ich gekommen, um einen wichtigen Auftrag für die Gemeinschaft hier in Damaskos zu übernehmen.“</p>
<p>Thomas sah den Älteren fragend an.</p>
<p>Der fuhr fort: „Es geht um eine sehr wertvolle Schriftrolle. Die muß nach Alexandreia gebracht werden.“</p>
<p>„Nach Kilikien?“</p>
<p>Thaimos lachte. „Nein, nach Aigypten. Zur berühmten Hauptstadt des Nillandes muß ich reisen. Alexandreia in Kilikien: das wäre ja nur ein Ausflug von Antiocheia aus.“</p>
<p>„Darf man mehr von deinem Auftrag wissen?“, fragte Thomas.</p>
<p>„Nun, es geht da keineswegs um ein Geheimnis. &#8211; Doch will ich dir erst einmal überreichen, was ich dir mitgebracht habe aus Antiocheia.“</p>
<p>„Du hast mir etwas mitgebracht?“, fragte Thomas, obwohl er Thaimos‘ Worte durchaus verstanden hatte.</p>
<p>„Ja, von deinem Freund Timon. &#8211; Wenn du nicht zu mir gekommen wärest, hätte ich es dir durch einen Boten gesandt.“</p>
<p>„Etwa einen Brief?“</p>
<p>„Einen Brief und Geld.“</p>
<p>„Ach, das Geld ist nicht so wichtig. Ich habe noch genug. Aber der Brief!“</p>
<p>„Willst du ihn jetzt gleich lesen?“, fragte Thaimos. Er wollte dann wohl hinausgehen, um Thomas allein und in Ruhe lesen zu lassen.</p>
<p>„Nein, das hebe ich mir auf für später, wenn ich wieder auf dem Landgut bin, in der Einöde meines Zimmers.“ Thomas nahm einen tiefen Zug aus seinem Becher. „Ach, das wird wie ein Fest für mich sein: von Timon und den Seinen zu hören.“</p>
<p>Thaimos reichte Thomas ein zusammengerolltes Papyrusblatt und einen Beutel voller Silbermünzen mit den Worten: „Der Brief und zweihundert Drachmen; bitte, zähle gleich nach!“</p>
<p>„Aber, Thaimos“, wandte Thomas ein. „Das ist doch nicht nötig!“</p>
<p>„Doch. Tu es für mich! Dann weiß ich, daß ich meine Aufgabe gegenüber dir erledigt habe.“</p>
<p>Thomas schüttete die Münzen vor sich auf den Tisch und begann zu zählen. Dabei wanderten seine Gedanken zurück zu der Reise mit Thaimos. Zugleich wurde ihm immer deutlicher, daß er sich nie wohlfühlen würde auf dem Landgut vor den Toren von Damaskos. Einen Grund dafür vermochte er eigentlich gar nicht zu nennen. Es war einfach so, daß er sich dort fehl am Platze fühlte. Da kam ihm ein Idee: „Thaimos!“, sagte er laut, indem er aufstand. „Nimm mich mit auf die Reise!“</p>
<p>„Aber Thomas! Weißt du nicht mehr, wie sehr du auf dem Weg hierher gelitten hast? Wieso willst du fort von hier? Hier bist du sicher. Niemand will dir etwas zu Leide tun. Das Land um Damaskos ist sehr schön. Du kannst ein ruhiges und beschauliches Leben führen -“</p>
<p>„Ja, und dabei vor Langeweile sterben! &#8211; Nein, Thaimos. Alexandreia ist eine Weltstadt wie Antiocheia. Dort wird es mir viel besser gehen als in diesem Kaff.“</p>
<p>„Alexandreia in Aigypten! Dort gibt es nicht viele Aramaier wie uns. Die Griechen und die Iudaier der Stadt werden die Ankunft eines Syrers nicht gerade bejubeln, obwohl ich damit nicht sagen will, daß sie uns hassen. Doch die Einheimischen mögen Fremde eigentlich gar nicht sehr. Es wäre nicht leicht für dich, dort zu leben. &#8211; Thomas, überleg ‘mal in Ruhe! Hier hast du es viel besser.“</p>
<p>Thaimos versuchte vergebens, Thomas von seinem spontan gefaßten Beschluß abzubringen. Schließlich sagte der: „Kehrst du denn nach Erledigung deines Auftrages hierher zurück?“</p>
<p>Thaimos bejahte.</p>
<p>„Dann werde ich mit dir zurückkehren, wenn es mir in Alexandreia nicht gefallen sollte. Bist du damit einverstanden?“</p>
<p>„Nur, wenn du meine Botenreise nicht durch deine Reitkünste zu sehr in die Länge ziehst“, lachte Thaimos.</p>
<p>„Ich bin am Schluß schon viel besser geritten als zu Beginn.“</p>
<p>„Ja, ich weiß“, sagte Thaimos. „Du hast dich redlich bemüht. &#8211; Du mußt dich jedoch darauf einstellen, daß ich morgen schon aufbreche.“</p>
<p>„Nichts lieber als das! Wo treffen wir uns?“ Thomas war ganz begeistert von der Aussicht, Damaskos schon am folgenden Tage verlassen zu können.</p>
<p>„Ich hole dich ab. Ich komme mit zwei Reitkamelen zum Landgut hinaus, sobald die Stadttore geöffnet werden.“</p>
<p>„Ich erwarte dich, Thaimos.“</p>
<p>                                                                     Im Hause des Saidu bar Kalbu</p>
<p>Im Hause des Saidu bar Kalbu wurde Elthemos bar Iamblichos durch einen Diener die Treppe hinaufgeleitet. Das gesamte Obergeschoß diente dem nabataiischen Ethnarchen als Empfangsraum.</p>
<p>Die Tür wurde auf leises Klopfen des Dieners hin von innen geöffnet, und Elthemos trat ein. Dichte Schwaden von Weihrauch erfüllten den fensterlosen Raum, der Licht und frische Luft nur durch eine offene Falltür im Dach erhielt. An der hinteren Wand war ein mit viel Elfenbein geschmückter Stuhl aufgebaut, zu dem einige Stufen emporführten. Oben saß Saidu bar Kalbu, ein Schwestersohn des nabataiischen Königs.</p>
<p>Elthemos ging einige Schritte vor und kniete dann nieder. Mit der Stirn berührte er den Boden. „In dir grüße ich meinen Herrn, den König“, sprach er leise vor sich hin. „Möge Dhu Scharas  Antlitz alle Zeit über dir leuchten!“</p>
<p>Saidu forderte Elthemos auf: „Erhebe dich!“</p>
<p>Der kam der Aufforderung nach, doch hielt er den Blick gesenkt.</p>
<p>Die Wachen schlossen die Tür.</p>
<p>„Was sagt mir Maslam bar Diodoros?“, wollte Saidu wissen.</p>
<p>„So sagt Maslam zu Saidu bar Kalbu: ,Sei gewiß! Was wir uns vorgenommen haben, werden wir erreichen. Hab‘ nur ein wenig Geduld mit uns!‘“</p>
<p>„So, so: das ,werden wir erreichen‘.“ Saidu sprach plötzlich mit Heftigkeit, die in Gegensatz stand zu seinem zur weißen Maske geschminkten Gesicht. „Wie sollen wir das denn erreichen? Hat sich schon irgendetwas in unserem Sinne getan? Wie lange soll ich noch Geduld haben mit Maslam? Was habt ihr bisher erreicht?“</p>
<p>Zaghaft erwiderte Elthemos: „Wir erwarten, daß man uns bald um Hilfe ersuchen wird gegen die Karawanenüberfälle. Wir Nabataier bieten der Stadt eine bewaffnete Truppe von Kamelreitern an, um die Handelswege zu sichern.“</p>
<p>„Und man wird nicht merken, daß dieselben Reiter die Überfälle verübt haben? Wenn herauskommt, was Maslam getan hat, verdirbt das alle unsere Pläne. Ich habe von Anfang an gesagt: ,Laß stets genügend Vorsicht walten!‘ Warum kann er nicht vorgehen wie Korinthos bar Radwa in Gaza ? Gold öffnet doch alle Türen!“</p>
<p>Elthemos antwortete stumm mit einem Achselzucken.</p>
<p>Saidu bar Kalbu hatte sich wieder ein wenig beruhigt. Mit einer Handbewegung forderte er die Wachen auf, den Raum zu verlassen. Erst als sie die Türen von außen geschlossen hatten, sprach Saidu bar Kalbu wieder zu dem nabataiischen Gesandten Antiocheias. Er klang jetzt eher besorgt als zornig. „So kann es nicht weitergehen. &#8211; Wie beurteilst du Maslams Verhalten, Elthemos?“</p>
<p>„Es steht mir nicht zu, über meinen Herrn zu urteilen“, entgegnete der Gefragte.</p>
<p>„Maslams Geiz droht, das ganze Volk der Nabataier ins Unglück zu stürzen. &#8211; Ich will noch vor deiner Abreise einen Beschluß fassen und ihn dir mitteilen.“</p>
<p>„Ich höre und gehorche“, antwortete Elthemos, verbeugte sich und schickte sich an, rückwärts gehend den Audienzraum zu verlassen. Da hielt Saidus Wort ihn plötzlich auf: „Du bist doch sonst stets mit ein oder zwei Begleitern unterwegs. Wo sind sie?“</p>
<p>„Oh, das zu erklären, fordert ein wenig Zeit, und ich will den Bruder meines Königs  nicht langweilen.“</p>
<p>„Fasse dich kurz, und laß dennoch nichts Wichtiges aus!“, befahl Saidu.</p>
<p>„Nun denn! Wir fanden heraus, daß uns in Antiocheia ein junger Mensch nachspionierte. Sowohl Andronikos bar Glaukos als auch Diodoros bar Soeimos wurden beauftragt, ihn zu töten. Beide scheiterten. Wir konnten auch nicht herausfinden, in wessen Auftrag der Spion arbeitete. Am vergangenen Geburtstag des Kaisars dann floh er vor unserer Verfolgung aus der Hauptstadt, und Maslam sagte, daß sich diese mysteriöse Angelegenheit damit von selbst erledigt habe. Heute nun, gerade als wir deine Residenz betreten wollten, da entdeckten wir ihn. Er stand inmitten einer Menge von Leuten, die sich vor deinem Haus versammelt hatten, um sich anzusehen, wie zwei Männer miteinander stritten. Ich habe Andronikos und Diodoros befohlen, sich an die Fersen dieses Spiones zu heften.“</p>
<p>„Hier in Demask? Hier ist er jetzt aufgetaucht? Und beide Begleiter von dir konnten ihn nicht töten? &#8211; Weißt du, was es bedeutet, wenn der Spion unsere Pläne kennt und den Rhomaiern verrät? Das Schicksal unseres ganzen Volkes liegt vielleicht in seiner Hand. &#8211; Elthemos! Was tut ihr nur in der Hauptstadt! Elthemos bar Iamblichos! Sobald deine beiden Begleiter wieder auftauchen, schickst du sie zu mir! Und du hältst dich wie stets zu meiner Verfügung! Geh jetzt, du bist entlassen!“</p>
<p> <a href='http://blog.cerebrate.ru/vc/' target='_blank' alt='VC' title='This site proudly uses Views Counter v.0.10'><img src='http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/plugins/vc/vc.gif' alt='Views Counter v.0.10' border='0' class='vc_icon' /></a> Gelesen: 12992 mal von 2903 Lesern </p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Rotte</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 13:02:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dk-Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelle Bereicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Amtsgericht Geislingen kam es am 14. Januar zu tumultartigen Szenen: Der Amtsrichter   musste kapitulieren und die Polizei um Hilfe rufen. Während einer nichtöffentlichen Verhandlung gegen fünf Jugendliche (15 bis 17 Jahre alt) „überwiegend türkischer Abstammung“, die sich wegen gefährlicher Körperverletzung zu verantworten hatten, rottete sich eine Gruppe von 40 Jugendlichen &#8211; ebenfalls „überwiegend türkischer Abstammung“ &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Amtsgericht Geislingen kam es am 14. Januar zu tumultartigen Szenen: Der Amtsrichter   musste kapitulieren und die Polizei um Hilfe rufen. Während einer nichtöffentlichen Verhandlung gegen fünf Jugendliche (15 bis 17 Jahre alt) „überwiegend türkischer Abstammung“, die sich wegen gefährlicher Körperverletzung zu verantworten hatten, rottete sich eine Gruppe von 40 Jugendlichen &#8211; ebenfalls „überwiegend türkischer Abstammung“ &#8211; vor dem Eingangsportal des Amtsgerichts und im Flur so bedrohlich zusammen, daß sich die Zeugen nicht mehr getrauten, das Gebäude zu betreten oder das Zeugenzimmer zu verlassen.</p>
<p><a href="http://www.zuerst.de/archives/204#more-204" target="_blank">Weiterlesen</a></p>
<p> <a href='http://blog.cerebrate.ru/vc/' target='_blank' alt='VC' title='This site proudly uses Views Counter v.0.10'><img src='http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/plugins/vc/vc.gif' alt='Views Counter v.0.10' border='0' class='vc_icon' /></a> Gelesen: 14483 mal von 3189 Lesern </p>]]></content:encoded>
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		<title>Griechenland und die Eurozone, Teil II</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 14:25:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>

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		<description><![CDATA[Es geht los. Nachdem klar ist, dass Griechenland sich maßlos überschuldet hat und die Einheit der Währungsunion wackelt [Artikel hier], werden nun Pläne ausgeküngelt, die uns deutsche Steuerzahler als Melkschweine des griechischen Schuldenabbaus  heranzieht. Kackdreist wird behauptet &#8220;wir müssten helfen&#8221;.
Mal ganz davon abgesehen, dass damit Vertragsbruch begangen wird:  Der EU-Gesetzespassus legt eindeutig fest, dass kein EU-Mitgliedsland für die Schulden eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht los. Nachdem klar ist, dass Griechenland sich maßlos überschuldet hat und die Einheit der Währungsunion wackelt [<a href="http://www.deutschland-kontrovers.net/?p=20999" target="_blank">Artikel hier</a>], werden nun Pläne ausgeküngelt, die uns deutsche Steuerzahler als Melkschweine des griechischen Schuldenabbaus  heranzieht. Kackdreist wird behauptet &#8220;wir müssten helfen&#8221;.</p>
<p>Mal ganz davon abgesehen, dass damit Vertragsbruch begangen wird:  Der EU-Gesetzespassus legt eindeutig fest, dass kein EU-Mitgliedsland für die Schulden eines anderen aufkommen muss; ganz davon abgesehen, dass damit Misswirtschaft belohnt wird [mit den absehbaren Folgen] hätte ich gerne zwei konkrete Antworten auf zwei konkrete Fragen: Wieso &#8220;müssen&#8221; wir helfen, und was konkret haben &#8220;wir&#8221; davon.</p>
<p>Ich hoffe, dass einige der politischen Querdenker den Fall vor das Bundesverfassungsgericht bringen.</p>
<p> <a href='http://blog.cerebrate.ru/vc/' target='_blank' alt='VC' title='This site proudly uses Views Counter v.0.10'><img src='http://www.deutschland-kontrovers.net/wp-content/plugins/vc/vc.gif' alt='Views Counter v.0.10' border='0' class='vc_icon' /></a> Gelesen: 16292 mal von 3494 Lesern </p>]]></content:encoded>
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